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Archibald Fitzhugh Benutzer: Kupferfuchs


Horde 32 Archibald Fitzhugh
ArchibaldFitzhugh
Ingame-Name: Fitzhugh
Titel: Apotheker
Rasse: IconSmall Undead Male Verlassener
Klasse: IconSmall Priest Priester
Arsenalverweis: Arsenal
Charakterdaten:
Vorname: Archibald
Nachname: Fitzhugh
Geburtsdatum/-ort: Todesend
Alter: ungewiss
Zugehörigkeit: Unterstadt
Gilde: Teufelskreis
Aussehen:
Größe: 170 cm
Gewicht: 52 Kg
Haarfarbe: ein dunkles, erdiges Grün
Augenfarbe: ein geisterhaftes Glühen
Gesinnung (D20-System):
Gesinnung: neutral-böse

Archibald Fitzhugh, Apotheker zu Unterstadt.

BeschreibungBearbeiten

Ein hagerer, ausgemergelt wirkender Verlassener. Fahle Haut und angelaufene Roben spannen über seine Rippen. Eine fehlende Partie seines Gesichts scheint mit einem Stück Leder oder Ähnlichem geflickt worden zu sein.

Seine Haltung ist gebeugt, Schultern und Kopf hängen eingesunken auf der Brust. Der Gang ist ungelenk und zäh - bei jeder Bewegung verziehen sich Arme und Beine unnatürlich. Allein die Finger tanzen allzeit flink und zielstrebig nach seines Strebens finsteren Ziels.

An Hüftgurt und säuregebrannten, fleckigen Roben trägt er dicht verpackt einige Phiolen ungewissen Inhalts, sowie kleine Beutelchen von unterschiedlicher Größe und pulververschmiertem Rand. Wie zu erwarten, geht von ihm ein unangenehm süßlicher, leicht stechender Geruch nach modrigem Unleben und scharfen Chemikalien aus.

HintergrundBearbeiten

- In Arbeit -

MomentaufnahmenBearbeiten

RattenBearbeiten

Ratten.. bisweilen eine Plage - für manche gar nützliches Ungeziefer..!

Intelligent und flink finden sie ihren Weg durch jedes noch so kleine Loch hinein in Vorratskammern, Keller und Dachstuben. Stets von dem allgegenwärtigen Verlangen der Lebenden geleitet Nahrung zu finden, ein verstecktes Nest zu bauen und sich rasend schnell zu vermehren. Stets umtriebig und vorsichtig bis neugierig mit ihren kleinen Nasen in jedem Winkel suchend, nagend, ihre behaarten Leiber durch die Hohlräume über und unter den Dielen von Azeroths vielen Kammern pressend.

Auch an der ehemaligen Mühle gibt es sie: Verborgen in den endlosen Schatten der dort nun stehenden Gebäude finsterer Fassaden, geworfen durch das unstete Glühen grünlicher oder violetter Laternen, kauern hunderte kleiner, schwarzer Augenpaare. Hin und wieder huscht es entlang einer unbeobachteten Wand, ein nackter Schwanz zeigt sich am Rand des Scheines so manch tropfender Kerze. Und selten auch stolpert beinahe eine der knochigen Gestalten, die heutzutage diese einst einfache lordaeroner Stadt mit Unleben erfüllen, fluchend über eines der mutigeren oder krankeren Tiere.

Wie alles Leben, welches an diesem Ort verbleibt, sind auch sie von körperlichen Unbilden schleichenden Verfalls erfasst, wie vom kalten Griff eines nur all zu nahen Todes. Doch sie sind zäh und anpassungsfähig wie wenige. Wie Kakerlaken überdauern sie und vermehren sich nach jedem Sterben auf ein Neues. Manchmal werden es zu viele. Derzeit scheint dem wohl so zu sein, wie ihnen durch die fieberhafte Jagd einer einzelnen, schwarzgewandeten Verlassenen vielleicht gewahr werden mag..

Eines der Tiere sitzt gerade auf einem staubigen Schrank, alten Holzes und morscher Regale: Es beobachtet das Rege treiben an Tisch und Kessel auf der nur wenige Meter entfernten Seite des kleinen Raums. Dort hantiert ein Verlassener in fleckigen, grünen und schwarzen Roben mit gläsernen Destillationskolben, feinen Eisenzangen, angelaufenen Phiolen und und den vergilbten Seiten aufgeschlagener Bücher. Als ein scharfer Geruch aus dem blubernden Kessel neben ihm aufzusteigen beginnt, verschwindet der kluge Nager sogleich in das sichere Dunkel einer wandnahen Fuge.

<Fehlt noch das.. Verdammniskraut...>, murmelt der Apotheker.

Der Teufelskreis

Der Griff des KreisesBearbeiten

Eine Scheinseuche - welch interessante Idee und Herausforderung seiner Künste, befand der Apotheker, als er einen weiteren Sack mit getrockneten Faulmoosen aus einem der finsteren Lagerräume der Labor-Installationen der alten Mühle holte, um diese mit Mörser und Stößel zu einem feinen Pulver zu zerreiben. Es galt dem Kriegfürsten genug Material für wenigstens vier bis sechs Fässer zur Verfügung zu stellen.

Die Scheinseuche sollte bei ihrer Zerstäubung in der Luft täuschend echt wirken und die alte Angst vor einem schrecklichen Tod in den Truppen der Lebenden in der Zuflucht heraufbeschwören. Und dennoch sollte sie nach ihrem Einsatz alsbald vergehen und möglichst geringe Spuren hinterlassen - eine interessante Idee und Herausforderung! - dachte er erneut.

Unter Einfluss von Wasser würde sich das Grabmoos vollsaugen und aus der braunen Trocknung erneut in kräftigem Grün erblühen. Die Untermischung von geringen Geistessenzen verlieh dem geplanten Schauspiel das intensive Glühen, welches die dichten, verzehrenden Gaswolken der echten Seuche auszeichnete. Die Zugabe eines Dickungsmittels aus den ausgekochten Haftstoffen der Nachtweberseide würde schließlich dafür sorgen, dass der Inhalt der Fässer bei dessen Freisetzung nicht zu fein zerstäubte und sich nach dem Herabsenken in zähflüssigen bis schleimigen Konzentrationen auf die unmittelbare Umgebung legte.

Und doch sollte das Gemisch weitestgehend unschädlich für die frischhäutigen Lebenden bleiben. Bis auf einen gewissen Hustenreiz oder eine leichte Übelkeit bei der Einatmung der fremden Partikel würde der Effekt beinahe folgenlos vergehen: Bereits nach ein-einhalb bis zwei Stunden wäre das Dickungsmittel an der Luft ausgefallen und versickert - und die Moose würden nach einem Tag trockenen Wetters zu braunen Flecken verkommen.

Über die Risiken einer vorzeitigen Verklumpung der Mischung und dem kurzen Zeitfenster seiner Wirkfähigkeit hatte er Lephelia bereits aufgeklärt, die den Kriegsfürsten bei der Planung des Vorstoßes gegen die Zuflucht unterstützte. Arkanistin Asula hatte sich derweil um die Beschaffung geeigneter Fässer und einer explosiven Methode der Freisetzung ihres baldigen Inhalts gekümmert. Der Kreis begann seine Fäden um die Zuflucht zusammenzuziehen..

Eine boshafte Regung der Erwartung verzog den aufgenähten Lederfetzen in Archibald Fitzhughs entstelltem Antlitz zu einem kalten Grinsen, als der Stößel in seiner Rechten die trockenen Moose zermamlte - so, wie der Teufelskreis unter die Lebenden fahren würde.

Der Teufelskreis
 

Ein EchoBearbeiten

In dunkler Zistern, da steht er,
Archibald Fitzhugh der Apotheker.
Im Schein der Kerz und der Fackel
glänzt das Leder einer fleckigen Tasch.
Er beugt sich und kniet hin zum Sackel,
der Apotheker und öffnet ihn rasch.

Die knochigen Finger bald schon suchen,
nicht Sehne noch Muskel sie kleiden,
von den Wänden her hallt sein Fluchen,
den lichten Kristall sie meiden.

Knisternd, klappernd, geräuschvoll stöbernd,
einen Stamm Seuchenerreger zur Kerze fördernd,
er fasst erneut ins ledrige Dunkel,
findets Heilmittel in einem der Winkel.

Des Apothekers Stimm erfüllt die Zistern mit Raunen,
umfassen die Finger etwas und staunen,
einen Toilettenschlüssel zieht er hervor,
reckt sich und streckt sich, wirft die Arme empor.

Der Weltenwanderer schmutzigster Hort,
nimmer wieder bleibt ihm verwehrt,
Keime und Pilze behüht jener Ort,
ist seiner Forschung finsteres Schwert.

Ein Hauch im Schacht in der Höh, modrig und fern,
zieht wie ein Atem durch die Zistern.
Fitzhugh, gierig fiebernd entgleist,
beide Arme in die Tasche er reißt.

Wühlend und tastend, sie suchen mehr und mehr
Achten und Zügeln, es fällt ihm schon schwer.
Da berührt der Knochen das heilige Glas,
Licht füllt die Zistern, Schmerz und Brand,
In der dunklen Tasch, den Kristall er vergaß,
zu Staub zerfällt des sich windenen Hand.

Durch den Schacht dringt ein furchtbares Heulen,
Ratten verschwinden zwischen den Säulen,
des Apothekers Körper vergeht bald in Flocken,
Asche, grauschwarz schwebend und trocken.

Offen noch die bodenlose Tasch auf fauligen Platten
senkt sich Fitzhugh allmählich ins Leder,
Fackel und Kerz verlöschen in Schatten,
in Dunkel und Vergessen ruht der Apotheker.
Gewiss füllt die Zistern sich irgendwann
und so, ein Wasser trägt die Tasche davon.

(Spiel) "Ich packe meine bodenlose Tasche..."
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